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Presse

Jungfrau Zeitung (14. März 2007)

«Nichts ist unmöglich», sagen die Lichtkünstler. Einen Augenschein davon gabs beim informationsabend. Mit Herrn Aldo Viorel Möritz, Harry Hans und Tino Saubert.

Grossflächig strahlt ein Ornament über die grosse Felswand des Parkplatzes bei der Aareschlucht in Meiringen – umrahmt wird es von farbigem Licht und Scheinwerfer, die wiederum ihre Projektion auf die sonst so kühlen Felswände werfen. Auf dem Boden bildet sich je nach Blickwinkel ein bunter Verlauf, der sich meterweise über den leicht angenetzten Boden streckt. Es sieht so aus, wie ausgekipptes Öl, das seine Regenbogenfarben ausbreitet. Am Infoabend in der Aareschlucht in Meiringen vom Donnerstag durften die Besucher einen ersten Augenschein davon nehmen, was sie im September dieses Jahres erwarten wird. «Wir zeigen einfach mal einige verschiedene Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Natürlich wird es dann am Anlass nicht haargenau gleich aussehen wie heute Abend», betonte Aldo Viorel Möritz von der Firma Orbital Experiences. Der in Meiringen wohnhafte Berliner Tino Francesco Saubert, er amtet als Art Director und ist Initiant dieser Idee, erklärte das Projekt in den Grundsätzen. «Eigentlich ist technisch alles machbar. Wir können auch die regionalen Künstler in dieses Projekt einbinden.» Wichtig ist ihm, dass die Natur dabei nicht zu Schaden kommt. «Wir werden keine Löcher bohren, keinen Felsen verändern und alle Kabel und den Müll nach dem Anlass wieder wegräumen. Die Aareschlucht wird anschliessend genauso aussehen, wie sie war.»

Von der Berlinale nach Meiringen

«Im Eingangsbereich können diverse Foodstände stehen; eine Lounge, in der sich die Besucher von den Eindrücken 'erholen' können», so Saubert weiter. «Auch dieser Bereich wird natürlich ganz individuell beleuchtet.» Die Lichtartisten der Orbital Experiences aus Berlin sind kein unbeschriebenes Blatt in der noch jungen Szene der Lichtkünstler. Schon an der Berlinale 2006 oder an der Popcomm konnte man ihre Werke bewundern. Das Gezeigte am Donnerstagabend machte neugierig und weckte Interesse. «Ich habe einfach mal einige Sachen ins Auto gepackt und mitgenommen», so Aldo Viorel Möritz, der direkt von der Berlinale kam. «Natürlich werden wir am Event im September mit noch grösserem Geschütz auffahren», versprach er. Für den Anlass wurde ein Budget von 125'000 Franken errechnet. «Farben, Projektionen, Videobeamer – all dies vereint, wird ein Riesenspektakel werden», sind sich Tino Francesco Saubert und seine Lichtkünstler sicher.
 

Sponsoren gesucht

«Meiringen hat eine Menge für mich als Künstler getan, nun möchte ich etwas zurückgeben», erklärt Saubert, der beruflich seit fast drei Jahren im Victoria in Meiringen für das Wohl der Gäste sorgt und an verschiedenen Orten seine Bilder und Skulpturen ausgestellt hat. Die Idee, die Schlucht zu illuminieren, kam ihm im Schlaf – dank seiner Beziehungen zu der Eventfirma Orbital Experiences in Berlin, die bereits an Festivals, Open Airs und Verleihungen wie der Berlinale, für speziellen Lichtzauber sorgte, hat sich Saubert nun an die Umsetzung gemacht. Die Aareschlucht AG hat ihm grünes Licht gegeben, nun fehlen nur noch Sponsoren, die den knapp 120'000 Franken teuren Event in Meiringen möglich machen. Am Donnerstagabend lädt Saubert deshalb zu einer Infoveranstaltung mit Präsentation am Schluchteingang ein. Mögliche Sponsoren und alle Interessierten sollen einen kleinen Vorgeschmack erhalten, was – vorausgesetzt das Projekt kann finanziert werden – im September Wirklichkeit werden könnte. Beginn der Veranstaltung ist ab 19.00.